© Copyright 2012 Julia Stauber  Top Tipp ... Ich werde sehr oft gefragt, wie es mir gelungen ist, einen Verlag für mein Manuskript zu finden. Wollt ihr eine ehrliche Antwort?! Ich hab` keine Ahnung, wie das passiert ist. Oftmals ist es wirklich bloßes Glück oder Zufall, dass man als Neuling in der Welt der Autoren von einem Lektor entdeckt wird. Ich hatte dieses Glück. Trotzdem gibt es ein paar Punkte, die man beim Schreiben berücksichtigen sollte und die möglicherweise die Chance, einen Verlag auf sich aufmerksam zu machen, erhöhen können. Ich habe die folgenden Punkte selbst berücksichtigt, was sicher mit ein Grund dafür war, dass ich schlussendlich jemandem aufgefallen bin ... 1) Am aller-, allerwichtigsten ist es einmal, eine gute Idee zu haben. Wenn man sich schließlich eine ungefähre Handlung überlegt hat und die Charaktere gut ausgearbeitet sind, beginnt die eigentliche Arbeit des Schreibens. Meine Geschichten entwickeln sich zum Beispiel zunächst nur langsam, oft sind es nur kurze Szenen, die ich schreibe. Blöderweise hab` ich die besten Einfälle für meine Szenen fast immer an den unmöglichsten Orten. Dabei darf man sich jedoch niemals denken: “Ich werde mir das alles schon irgendwie merken.” Ich hab`s mir nie gemerkt und habe mir genau aus diesem Grund nicht nur einmal später vor Ärger in den Hintern beißen wollen, weil ich was richtig Cooles einfach wieder vergessen hatte! Als Lehre daraus kritzle ich nun all meine Einfälle sofort auf Zettel, Servietten, in Bücher oder Hefte, egal, wo ich gerade bin. Zuhause nummeriere ich die Szenen dann durch und überlege, wie ich sie am besten in mein Buch eingliedern könnte. Wenn man die Grundgeschichte beisammen hat, beginnt das langwierige Feilen und Überarbeiten. Diese Phase nimmt eindeutig die meiste Zeit in Anspruch, doch diese Mühe lohnt sich.